... aber Oster fällt leider aus: 
Auf meinem neuen Geschäftsmobiltelefon (welch ein Wort!) ist Google Mobile als Startseite im Browser voreingestellt. Als ich dieser Tage dann mal die Internetfunktionen des neuen Spielzeugs für den Business Kasper von heute antesten wollte, fiel mir auf, dass ich mich mit meinem Google-Account einloggen konnte, um die Dienste des Informationsmolochs aus Mountain View personalisiert in Anspruch zu nehmen.
Wie man hier nachlesen kann, haben die Jungs aus der Mobile Abteilung inzwischen neben Google Mail nun auch die personalisierte Startseite für mobile Endgeräte verfügbar gemacht. Die eigentliche Überaschung aber ist, dass die auf der personalisierten Startseiten befindlichen Newsportale gleich mit mobilisiert wurden. So läßt sich beispielsweise Spiegel oder FAZ unterwegs lesen, ohne dass die Portale da einen Einfluss darauf haben. Das hat nun zwei Implikationen: • Die speziell von den Portalbetreibern oder deren Dienstleistern erstellten Mobilausgaben ihrer Sites werden umgangen • Die auf diesen mobilen Seiten geschalteten Werbemittel werden nicht angezeigt Das wird nun weder den Dienstleistern, noch den Portalbetreibern schmecken, da damit die Geschäftsmodelle für mobile Portale und damit deren Finanzierung ad absurdum geführt werden. Allerdings kann man Google auch nicht ausschliessen, da man ja sonst nicht mehr im Suchindex auftaucht...
Nachdem ich heute einen freien Tag geniessen darf, habe ich zum Einkaufsbummel eine Kamera mitgenommen und unter dem Motto "Düsseldorf: Pracht und Monumente" ein paar Aufnahmen gemacht, die unter bilder.brauckmann.name zu bewundern sind. Die Hochzeitsbilder sind nun nur noch für angemeldete Nutzer sichtbar.
Nun werden sich die meisten
fragen, was  , gesprochen wie das englische Wort für Saft, eigentlich ist. Um es kurz zu machen: allein die Namen der Macher lassen die Eingeweihten mit der Zunge schnalzen: Niklas Zennström und Janus Friis! Den Namen kenn' ich doch?! Ja, das sind die Herren, die erst KaZaa und dann Skype entwickelt haben. Also wird das neuste Projekt, doch sicherlich wieder etwas mit P2P-Technologie zu tun haben. - Jawoll, diesmal allerdings wird die Technik dazu genutzt, Video-, oder besser gesagt Fernsehen on Demand zu ermöglichen. Die Interaktivität (Stich- und Bullshitbingosuperwort 'Web 2.0') bezieht sich hier allerdings nicht darauf, dass ein Jeder hier seine Urlaubsvideos verteilt, sondern Kommerzielle Anbieter hier ihre Inhalte einstellen und diese dann von den Nutzern bewertet und diskutiert werden können. Mithin ist es also von zentraler Bedeutung, dass hier eben nicht jeder Inhalte reinstellen und kopieren kann, sonst würden die Majors kaum Ihre virtuellen Schatztruhen öffnen. Die Rechteinhaber werden dabei sicherlich wohlwollend beachten, dass das sehr erfolgreiche und proprietäre Skypeprotokoll bis jetzt noch jedem reverse-engeneering Versuch wiederstanden hat (auch wenn immer mal wieder das Gegenteil behauptet wird). Zudem haben die beiden Entwickler bewiesen, dass Sie er einerseits fertig bringen, quasi automatisch Löcher in Firewalls zu bohren und andererseits durchaus mit den 'Großen' auf Augenhöhe zu sprechen. Deshalb lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich davon ausgehe, dass auch Joost nahezu in jedem Netzwerk funktioniert, dass ein Gateway zum Internet hat und dass es nicht lange dauern wird, bis auch dieses Stück Software kommerziell erfolgreich wird. Dazu passen auch die ersten Meldungen von Viacom: YouTube wird verklagt und stattdessen Joost zum 'Schlüssel-Partner' ernannt. Derzeit läuft eine geschlossenen
Beta-Testphase. Die eingeladenen Teilnehmer dürfen nach einiger Zeit aber ihrerseits begrenzt Einladungen aussprechen. Wenn einer der Leser an einer Einladung interessiert ist, so möge er sich bei mir melden. Sobald ich einladen darf, werde ich diejenigen dann bedenken. An dieser Stelle danke ich André für die Einladung!
Mein erster Eindruck ist recht gut. Die Oberfläche ist stylisch und modern. Soviel Usability ist man als Windows Nutzer gar nicht gewohnt, sodass anfänglich sogar eine gewisse Verwirrung auftritt. Die Bildqualität und die Reaktionszeiten wiederum sind einfach klasse. Es ist kaum zu glauben, dass es sich tatsächlich um P2P handelt, so schnell gehen die Clips/Downloads los. Natürlich ruckelt es noch hier und da, trotzdem bin ich gespannt, inwieweit sich eine größere Nutzerschaft auswirken wird. Man sollte annehmen, dass diese sich sehr nützlich (sic!) erweisen wird. Auf Anfrage werde ich weiter berichten 
Hallo auch, ich habe den/das Blog lange schleifen lassen, was aber nicht heißen soll, dass ich die Gemeinde so einfach ohne meinen Sermon davon kommen lasse! Dankesworte und Verwünschungen bitte ich an die Adresse meines lieben Arbeitskollegen Ronny zu richten (Ja, der heißt wirklich so und ja, er kommt genau daher, wo man denkt, dass er herkommt. Ja, wirklich! Nein, er hat weder eine Schwester, noch eine Freundin, die Mandy heißt!). - Schluss mit den Präjudizien gegenüber anderen und zurück zum Thema! - Wie lautet das eigentlich? Nun: Ich kaufe mir gerade eine brauchbare Kamera! "Oh nein! Oh Gott! Muss das sein?!", werden diejenigen denken oder ausrufen, die sich der Implikationen schnell bewusst werden; nämlich, dass ich demnächst noch mehr medialen Stoff (vulgo: Müll) in den virtuellen Äther blasen werde. Sowohl in der bereits erwähnten Photogalerie, wo schon erste Werke erschienen sind, als auch hier. Ronny sei Dank, dass dieses/dieser Blog noch lebt!
Ein... ...bis zwei
Bilder sagen mehr als tausend Worte.
Ich bin sprachlos! Guten Rutsch!
Dank des Hinweises von dem (Blog-)Kollegen David, sind die Bilder vom Brauckes nun unter bilder.brauckmann.name zu finden. Ich bitte alle Nutzer sich kurz zu registrieren, denn in absehbarer Zeit werden diese Bilder geschützt.
Brauckes sucht noch eine - möglichst PHP-basierte - Bilderverwaltungssoftware für seine Homepage. So eine Art Flickr auf dem eigenen Webspace. Hat jemand 'ne Idee?
Die (Mini-)Familie Brauckmann war zu Gast bei der (Mini-)Familie Cramer in London. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Gastfreundschaft! Das war ein tolles Erlebnis mit der "Reiki-Familie", nicht nur in Bezug auf die beeindruckende Stadt mit Ihren noch beeindruckenden Lebenshaltungskosten, sondern auch in Bezug auf die Verkehrsmittel in UK. Und da wären wir auch schon wieder bei meinem Lieblingsthema - ich kann mir schon wieder die Nörgelei nicht sparen und spare nicht an einem kleinen Seitenhieb auf die Deutsche Bahn. Auch wenn es den geneigten Leser langsam, aber ganz sicher nerven wird (Hallo Papeman ;), muß es dennoch mindesten hier noch einmal sein: in einer Stadt, in der es dem größerem Teil der Bevölkerung nicht möglich ist ein Automobil zu unterhalten, belebt die Konkurrenz das Geschäft auf der Schiene! So ist es gar kein Problem in einen Zug (hier: den Gatwick Express) einzusteigen, im Zug zu bezahlen und dann auch noch freundlich behandelt zu werden. - Für Deutsche Bahn Kunden ein geradezu schockierendes Erlebnis!
Selbst dem nicht bahnfahrenden, aufmerksamen Leser wird es nicht entgangen sein, dass man bei der Bahn was erleben kann; frei nach dem Motto: "Wer eine (Bahn-)Reise tut, der kann (muss?) was erleben. Aber: Heureka! Bingo! es gibt auch wirklich schöne Erlebnisse mit der Bahn - nur eben nicht mit der DB. Das schöne Erlebnis, welches Brauckes Kleinfamilie widerfahren ist, bezieht sich nämlich auf das Miniatur Wunderland Hamburg! Dieser Name ist wahrlich kein Euphemismus, nein, es sind viele kleine und große Wunder zu bestaunen. Natürlich gibt es auch eher langweilige Abschnitte - den arktischen Abschnitt fand ich eher fade -, aber insbesondere die Teile mit realen Vorbildern sind auch nach wirklich langem anschauen immernoch mit Details gespickt, die erst beim zehnten Hinsehen faszinieren. Unser Hamburger Gastgeber (danke Enno!) konnte sich nicht von der Miniatur der AOL-Arena losreißen und stünde noch immer dort, wenn es nicht die Aussicht auf Cocktails gegeben hätte, die mitnichten in Miniaturform gereicht wurden. Die Freude an diesem Kleinod der Eisenbahnkunst schwang noch nach, als ich mich heute in Köln um 18:32 in den RE nach Emmerich schwang. "Hurra, der ist ja sogar pünktlich" dachte ich, "jetzt aber hurtig losfahren, sonst muß wieder der Fernverkehr vorgelassen werden". Er fuhr aber nicht. Keine Durchsage. Nichts. Hurtig waren dann nur alle leidgeprüften, ausgebufften Pendler, die auf dem Nachbargleis den einfahrenden Nachfolge RE nach Hamm erblickten und gleichsam mit mir das Pferd wechselten. Dieser Nachfolgezug für sogar pünktlich um 18:51 ab, brauchte niemanden vorlassen und schien vor Verspätung gefeit. Doch Halt! Selbiger Halt kam dann vor meiner Destination in Düsseldorf - EINEN Kilometer vor dem Düsseldorfer HBF. Schnell noch die übliche Verspätung eingesammelt und dann in den Bahnhof eingekrochen. Ein ganz normaler Tag. Ein Dreckstag.
Das kürzeste und wunderbarste Märchen der Welt: Es war einmal ein stattlicher Prinz, der die wunderschöne Prinzessin fragte: "Willst Du mich heiraten?" Und sie antwortete: "...NEIN!!!" Und der Prinz lebte viele Jahre lang glücklich und ging angeln und jagen und hing jeden Tag mit seinen Freunden herum und trank viel Bier und betrank sich so oft er wollte, spielte Golf, ließ seine Jacke auf der Stuhllehne im Esszimmer hängen und hatte Sex mit Dirnen und Nachbarinnen und Freundinnen und furzte nach Herzenslust und sang und rülpste und kratzte sich ausgiebig am Sack. Ende
Brauckes war im Urlaub auf Lanzarote...
...eine extrem karge Insel, sogar Ärsche müssen importiert werden (siehe Bild). Insgesamt ist die Insel trotzdem sicherlich für eine Woche oder zehn Tage sehenswert. Nicht allzu schön ist jedoch die Touristen-Nepper-Schlepper-Bauernfänger-Hochburg Puerto del Carmen, in der wir untergebracht waren. Dieser Ort ist einzig und allein auf Briten zugeschnitten. - Kostprobe gefällig?
"WHERE ARE YOU FROM? - FROM ENGLAND?" - klatsch - "FROM SCOTTLAND?" - klatsch - "FROM WALES?" - klatsch - "OR FROM" - klatsch - "IRELAND?" ...schreien einen die Werber für die üblen Kaschemmen mit Namen wie "Lineker's" oder "Old MacIrgendwas" an, in denen immer T-Bonesteaks ganz oben auf der Speisekarte stehen und mit der Übertragung von britischen Fußballspielen geworben wird. Allerdings sind hier nicht irgendwelche Engländer gemeint, sondern die Horden von planetenfetten, weißen bis rotverbrannten, unglaublich häßlichen Weibern mit Plattfüßen und bauchfreien Tops zusammen mit ihren schlecht tätowierten, weißen bis rotverbrannten Fußballschläger-Mackern mit Zahnlücken in der Umlaufbahn (der Weiber, diese wiederum passend zu den importierten Ärschen, die Lanzaroteños machen offenbar keine halben Sachen!) Das Erschaudern ist mir nicht nur jetzt noch in den Knochen, nein, auch jeder Fotoversuch war zum Scheitern verurteilt. Auch mehrere Versuche halfen nicht! Wie sich mein Eintrag vom 8.September von der sichtbaren, ja schmerzlich fühlbaren Wirklichkeit überholen lassen würde, hätte ich nicht zu träumen gewagt! Trotzdem wird dieser Eintrag mit Sicherheit noch erweitert, wenn auch mit wenigen bis keinen Bildern. Schaut wieder rein!
Auch diese Woche hat mich die Bahn nicht enttäuscht! Am Donnerstag sollte Onkel Brauckes zum Flughafen Konni-Adenauer/Kölle-Bonn, doch vorher wartete eine harte Prüfung: Bahnhof Köln Messe/Deutz, der Ort, an den sich kein Bahnbediensteter verirrt. Karge Betonarchitektur á la U-Boot-Bunker, Durchsagen nur vom Computer, die die ohnehin vorhandene Stimmung von verlassenen Orten im amerikanischen Westen Mitte des 19. Jahrhunderts anheizen: "Achtung! Sicherheitshinweis!!! Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt!" Immer wieder wird der zuständige Rechenknecht nicht müde, einem dieses Gefühl der Unsicherheit einzuflößen. In dieser Mischung aus "Das Boot" und "Spiel mir das Lied vom Tod" stand ich nun und harrte dem Regionalexpress gen Fluhafen, ist ja nicht weit, die nächste Station. 8:35 sollte es losgehen, 9:45 geht der Flieger nach Berlin. um 8:35 dann die unsägliche, weil coumputerisierte, Durchsage, dass der Zug fünf Minuten Verspätung hat. - Hmm, immer noch kein Problem für den Zeitplan. - Doch dann um 9:40 der nächste Schlag: der Zug hat zehn Miuten Verspätung. - Mist, jetzt wirds knapp! - Dann war von Madame Computer zu diesem Zug nichts mehr zu hören, bis der Zug kam - 25 Minuten später! Einen Sprint durch den Flughafen später dann war alles wieder gut, der Flieger hatte 1:15 Verspätung... ...doch halt! So einfach entkommt man diesem mystischen Ort nicht. Schon einen Tag später wartete Deutz geduldig auf den zweiten Akt. Die Bahn streikt! Also habe ich mir für die geplante Fahrt nach Marburg am Freitag mit Umstieg in Deutz etwas mehr zeitliches Polster eingeräumt. Auf dem Bahnsteig angekommen war Brauckes schon um einigen Verdruß reicher: Es war Kegelclub-Tag bei der Bahn: Prosecco-süchtige Schlachtschiffe mit mindestens drei Haarfarben (z.B. rot, lila, gelb(!)) und "lustigen" T-Shirts wälzten sich die langen Treppen des ach so geliebten Bahnhofs im Kölner Osten unter angsteinflößender Geräuschkulisse hinauf. Heute hatte sich die Bahn zur Feier des Tages ein besonderes Spielchen zurechtgelegt: Am Bahnsteig stand ein falscher Zug und zeigte keine Regung, da mal wegzufahren. In unverständlichster Art und Weise wurden nun diejenigen, die gut zuhörten, auf Gleis 1 geschickt. Dort angekommen sahen wir dann - nach dem Hinweis, dass unser Zug 15 Minuten Verspätung haben soll - auf dem fünften Gleis (wir kamen vom gleichen Bahnsteig) unseren Zug einfahren. Nach dem erfolgreichen Sprint tröstete mich der Anblick eines Kegelclubs, der immer noch mit dem Rücken zum Zug, Front nach Gleis 4, am Bahnsteig saß und auf die Abfahrt des falschen Zugs wartete. Das Ergebnis des Tages in Marburg kann man links abgebildet sehen. Während ich zusammen mit meinem Kater unter
der Dusche stand und über die Bahn und diesen Blogeintrag nachdachte und mich gleichermaßen über Brille und Bahn ärgerte, mich quasi in Rage formulierte, traf es mich dann wie der Schlag: Unvermittelt fiel mir der Duschkopf auf den Selbigen! Dieser Umstand holte mich weniger schmerzhaft als überraschend in die Gegenwart zurück. Ich hatte ja noch die Rückfahrt mit der Bahn vor mir...
...aber nicht mit der Deutschen Bahn!
Brauckes war nebst Gattin in Berlin und hat nebenbei ein weiteres, halbwegs sinnvolles Themengebiet für dieses Blog gefunden: Die deutsche Bahn! Insgesamt war diese Berlinreise sehr fortbewegungsmittelzentriert (welch ein Wort!), aber der Reihe nach... Mit der Begründung ein Geschenk einzulösen begaben wir uns am Samstag morgen mit einem ICE ab D´dorf gen Berlin; eingedenk der geplanten nächtlichen Rückreise hatten wir - ob eines langen, anstrengenden Tages, der vor uns lag - schlau im "Ruhewagen" reserviert. Was ist nun ein Ruhewagen?! Stellen wir uns mal ganz dumm und gehen von einem besonders ruhigen Wagon aus, in dem alte Muttis, Ommas und Oppas still gen Alzheimer und Windel dämmern.Tja, das ist nur die halbe Wahrheit: die andere Hälfte besteht aus Horden von jungen Müttern mit ihren nervenden Bälgern! Meist handelte es sich um die Sorte, die ihre "Gustavs" und "Lenas" mit Diskussionen mit erhobenem Zeigefinger erziehen wollen und mit der anderen Hand den schon wieder befüllten Wams zu halten. Dass dieser Erziehungsstil weder von Erfolg gekrönt ist, noch der Ruhe zuträglich, ist nicht nur Misopäden klar. (Beim hektischen Inbetriebnehmen des MP3-Lärmschutzes ist dem Verfasser prompt der Brüll-Apparat kaputt gegangen). Natürlich hatte der Zug verspätung. Als täglicher Nahverkehrsreisender hatte ich mich einfach zu früh gefreut einmal pünktlicher Überholender zu sein, statt der Dumme im Regionalexpress, der die Verspätung vom Fernverkehr in Überholungen übertragen bekommt.
Der Aufenthalt in der Hauptstadt hingegen war insbesondere unter dem Gesichtspunkt Fortbewegungsmittel sehr anregend. Zu Fuß ging es vom neuen, imposanten Hauptbahnhof zum Reichstag, der sein eigenes Klima zu haben scheint: man beachte die Richtungen der beiden Fahnen. Über das Brandenburger Tor, Unter den Linden usw. gings dann mit Unterbrechungen zum Alex, von wo aus uns das hervorragend ausgebaute BVB-Netz uns zum Potsdamer Platz brachte.

Hier erwartete uns dann nach Bahn, Fußmarsch U-Bahn ein höchst interessantes Vehikel... ... viel Später, nach etlicher Fußmärschen und spanennden Eindrücken, dann ein weiteres:

Die schlechte Qualität des letzten Bildes lag einerseits an der Scheibe, die uns frecherweise von dem Fahrzeug trennte und andererseit an der "Vorfreude" auf ein kulturelles "Sahnehäubchen", dass uns kurz bevor stand: Der Dreigroschenoper von Bert Brecht in der Inszenierung von Brandauer mit Andreas Frege (Campino) in der Hauptrolle. So toll, dass wir nach einer Stunde flüchten konnten. Zurück zum zentralen Anliegen dieses Eintrags: Der Bahn. Nächtens sollte es ab Bahnhof Zoo mit dem Nachtzug zurück ins Rheinland gehen. Herrlich, schön in der Ruhe eines Abteils schlafend nach Hause und dann um 6:19 Uhr entspannt ankommen, Kaffeetrinken und noch ein, zwei Stunden schlafen - dachten wir. Scheisse auch! Zunächst einmal stand auf der Abfahrtstafel, dass der Zug 0:43 Uhr ab Gleis 4 fahren sollte - auf dem Plan stand was von 0:37 Uhr ab Gleis 3. Hmm, komisch, aber was sind schon sechs Minuten?! Zur Sicherheit mal beim immernoch besetzten Servicepoint nachgefragt: ok, Baustelle im Bahnhof, passt schon, also ab zum Gleis, drei Etagen höher. Dort angekommen ist erstmal gar nichts auf den Anzeigetafeln zu sehen und pünktlich um 0:42 Uhr kommt eine vollkommen unverständliche Durchsage von Nachtzug und Verspätung. Keiner mit Ahnung zu sehen, also wieder ab zum Servicepoint, der schon von Reisenden belagert ist: tatsächlich kommt der Zug "etwa 15-20 Minuten" später. Ist aber gar nicht schlimm, der Zug wird ja in Hannover getrennt und hat dort eine Stunde Aufenthalt=Puffer, die Zeit wird wieder rausgeholt. "Ach ja, der Zug ist proppevoll ausgebucht." - Soviel zur Ruhe und entspannten Abfahrt. Irgendwann kam der Zug, einer unserer Plätze war besetzt, kurzum: es war eine unerfreuliche, unangenehme Zugreise mit wenig Schlaf. Das überraschende Element: die Verspätung. Als wir aus unserem Halbschlaf mit schmerzenden Gliedern erwachten, sollten wir eigentlich schon eine Stunde weiter sein. Als wir ankamen, hatten wir 1:26 Verspätung angesammelt. Wenn es dafür Geld, Zinsen oder auch nur Bahn-"Comfort" (dieses Wort spottet jeden Kommentars) Punkte gäbe! Die Bahn selbst hat dafür auch keine Worte.
Am kommenden Wochenende gehts mit der Bahn nach Marburg, mal sehen, was es dann Spannendes in dieser Kategorie zu berichten gibt.
Bei manchen Zeitgenossen, die sich befleissigt fühlen, Schriften in elektronischer Form zu verfassen, fragt man sich, ob die noch alle Tasten auf der Tastatur haben. Ganz anders stellt sich diese Frage und deren Antwort dar, wenn man davon ausgeht, dass diese Leute einfach nicht die Kapazität zu geistreicheren Eingebungen haben.
Anbei findet sich passend dazu eine Abbildung,die hier zu einigen Aha-Erlebnissen führen sollte. Wem ist dieses gute Stück wohl zuzuordnen?
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